Von Mutterfreud und Abschiedsschmerz

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

14 Jahre Dortmund – als zugelassene Zahnärztin, ansonsten mit Geburtsrecht – neigen sich (sowohl als auch) zugunsten meiner Familie dem Ende zu.

Seit 2008 habe ich in der Gemeinschaftspraxis Klönne und Dorn mit meinem Bruder, Christian Klönne, zusammengearbeitet. Es war das Schönste, was ich mir im Berufsleben vorstellen konnte. Es ist ein großes Geschenk mit einem Kollegen, den man sehr schätzt, den man gerne um sich hat und dem man vertraut, zu arbeiten und ich bin sehr dankbar für diese tolle Zeit.

Auch und gerade die Treue von „meinen alten“ Patienten aus der vorherigen Praxisgemeinschaft, haben maßgeblich zu dem guten Start und jetzigen Erfolg der Praxis beigetragen. Dass sie uns teilweise schon auf der Baustelle 2008 ge- und besucht haben, war sicherlich ein gutes Omen!

Mein ungeplantes, „spätes“ Mamaglück hat allerdings einen ziemlichen Kurswechsel erfordert. Gott sei Dank waren Sie, liebe Patientinnen und Patienten, genauso flexibel wie mein Bruder und unser tolles Team. Der Laden „lief weiterhin rund“ und alle konnten weitestgehend zufrieden gestellt werden. Der Berufswechsel meines Mannes nach Bayern, vor vier Jahren, hat mir mit der Zeit vor Augen geführt, dass meine kleine Familie doch über allem steht und ein Pendeln jedes Wochenende auf Dauer nicht möglich ist. Daher haben wir uns nach langem Hin und Her dazu entschieden, unseren Lebensmittelpunkt nach Süddeutschland zu verlegen.

Seit einem Monat bin ich nun hier eingebürgert und kann sagen, dass es zwar eine emotional sehr schwierige, aber richtige Entscheidung war. Ich vermisse Sie und Euch, als Patienten, Wegbegleiter, Freunde, Team und weltbesten Bruder und Kollegen jeden Tag und bin froh und dankbar für die schöne, intensive, lustige, produktive, sehr kreative und erfolgreiche Zeit.
Vielen Dank und herzliche Grüße an Sie/Euch alle von

Ihrer und Eurer
Frau Dorn

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